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Jagd-Kanzeln
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Wenn Wind und Wetter den Ansitz auf einer Leiter erschweren, Haftung ausgeschlossen:
Links eine offene Kanzel im Wald. Wer auf dieser Kanzel sitzt hört auch das leiseste Knacken anwechselnden Wildes. Die Kanzel rechts steht im Wildschadensbereich im Feld. Weil man in Schadensgebieten auch bei schlechten Wetterverhältnissen ansitzen muss, richtet man sich auch schon einmal auf einer rundum geschlossenen Kanzel ein. Für schöne Ansitztage ist die geschlossene Kanzel mit Podest und Sitz die angenehmere Lösung. Kanzeln bieten mehr Platz und mehr Schutz als Ansitzleitern. Es gibt viele Vorschläge für die Konstruktion von Kanzeln. Die wichtigsten sind hier kurz aufgeführt. Aus der Vielzahl der Konstruktionen hebt sich die Standardkanzel ab. Ihre Konstruktion ist materialsparend, standsicher und sie erlaubt alle gewünschten Aus- und Aufbauten. Sie kann als offene Kanzel, als gedeckte oder geschlossene Kanzel, als Podestkanzel oder als Kanzel mit Bodenaufstieg ausgeführt werden. Natürlich eignet sich die Kanzelkonstruktion auch für die Aufnahme einer vorgefertigten Baukastenkanzel. Ihre Konstruktion ist in vielen Revieren erprobt und bewährte sich auch bei stärksten Stürmen. Bewährte Maße:Die Kanzeltiefe Kanzeln sollten auf keinen Fall tiefer als 120 cm sein. Davon entfallen auf Sitzbank und bequeme Rückenlehne 60 cm, der Rest ist Fuß- und Bewegungsraum. Tiefe Kanzeln erschweren die Übersicht und den sicheren Schuß. Die Kanzelbrüstungen sind, wie bei Geländern vorgeschrieben, etwa 90-100 cm hoch anzulegen. Wenn das Gelände es verlangt, werden die Brüstungen vorteilhaft der Geländeneigung angepaßt. So kann es je nach Geländeverhältnissen sein, dass alle 4 Brüstungen unterschiedlich hoch sind. Die Kanzelbreite Die Kanzelbreite ergibt sich aus den Anforderungen. Grundsätzlich sollten sie für zwei Personen ausgelegt sein, also etwa 120 - 150 cm breit sein. Eine breitere Kanzel ist nur dann angebracht, wenn sie auch als Familien- oder Schlafkanzel genutzt werden soll. In Wildschadensgebieten sind Schlafkanzeln ebenso wichtig wie in Revierteilen, in denen wir die Zeit zwischen Spätansitz und Frühansitz überbrücken wollen, ohne das Wild durch den zwischenzeitlichen Heimweg zu beunruhigen. Schlafkanzeln sind mit einem Grundmaß von 180 cm auch für große Jäger ausreichend bemessen. Die Kanzelhöhe Damit die Kanzel Wind und Sturm nicht unnötig viel Angriffsfläche bietet, sollte sie keinesfalls höher als 2 m sein. Ein vorderes Maß von 170 cm und ein hinteres Maß von 180 cm sind für den Ansitz völlig ausreichend. Das Dach wird sinnvoll immer zur Vorderseite der Kanzel geneigt. So schirmt es Sonnen- wie Mondlicht ab und schützt auch besser gegen einfallenden Regen oder Schnee. Sitzbank und Rückenlehne Die Sitzbänke mancher Kanzeln und Leitern sind wahre Folterbänke. Insbesondere für sitzgeschädigte Menschen. Grundsätzlich orientieren wir uns an den Erkenntnisen der Stuhl- und Möbelhersteller. Die Sitzhöhe ist bemessen wir mit 45 cm, also 43 cm Konstruktionshöhe plus 2 cm für die Sitzbretter. Die Sitzbank soll dabei maximal 50 cm tief sein. Sie wird geringfügig nach hinten geneigt und ihre Vorderkante ist abgerundet, damit Sie nicht einschneidet. Zu einer vernünftigen Sitzbank gehört eine Rückenlehne. Die Rückenlehne reicht je nach Größe des Jägers 40 bis 50 cm hoch, so daß sie auch als bequeme Armauflage dienen kann. Die Neigung der Rückenlehne ermitteln Sie mit einer Sitzprobe. Ein von der Rückenlehne zur Brüstung lose aufgelegtes Brett kann eine hervorragende Schießhilfe sein. 2 Kanzeln in taunus-typischer Bauweise, eine Feldkanzel und eine Hochwildkanzel. Haftung ausgeschlossen:
Ein solcher Baum lädt förmlich dazu ein, |