Jagdwild
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Wild im Jagdrevier


In einem typischen Taunusrevier beschränkt sich die Jagd vor allem auf Fuchs und Rehwild, auf Schwarzwild und Rotwild. Die Jagd auf den Hasen haben wir seit langem eingestellt und weiteres Niederwild kommt - wenn überhaupt - nur so selten vor, dass es nur sporadisch zur Strecke kommt. Nach und nach werde ich Ihnen das Taunuswild vorstellen.

In der Folge der recht dichten Besiedlung und der Unruhe, die mit der Freizeitgesellschaft in die Reviere eingezogen ist, bekommt man Wild bei gutem Licht nur selten zu Gesicht. Wenn man denn wissen will, welches Wild sich im Revier wo und wie bewegt, heißt es die Beine in die Hand zu nehmen und in aller Ruhe die Feldränder abzupirschen. Dabei stört man das Wild nicht und erhält trotzdem einen sehr genauen Überblick über Besatz und Bestand des Wildes im Revier. Ich halte es da ganz mit meinem alten flörsterlichen Freund, der immer sagte: Man muss sein Wild nicht täglich sehen wollen ! Mit dem Satz im Hinterkopf bin ich über die Jahre zu einem recht guten Spurenleser geworden.

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Fährten und Spuren lesen


Buschmänner gelten als die besten Fährtenleser der Welt. Andere können das auch.
Auf meinen Buschmannkursen lernen Sie, die Zeichen der Tiere in der Natur zu sehen und zu lesen.
Ich kenne mich gut aus mit Fährten und Spuren.  Ich nehme Sie mit hinaus ins Revier.

 

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Nach meinem Buschmann-Kurs werden sie ziemlich genau sagen können, welches Wild hier gezogen ist, ob es männlich oder weiblich war, wie schwer es war und wann etwa es hier entlang zog.


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Ich habe für den kleinen 'Fährtenführer' schon eine Menge Bilder fotografiert..
Nach und nach füge ich die Fährtenbilder zu einer kleinen Fährten-Kunde

Hier hat ein schwächeres Stück Schwarzwild und vermutlich ein einzeln gehendes Schmaltier diese Suhle besucht. Der Schwarzwildtritt ist erkennbar an den geöffneten, ungleichmäßig langen Schalen (links oben, links unten). Der Rotwildtritt rechts ist ovaler und symmetrischer und bei ruhigem Ziehen oder Stehen geschlossen. Die Größe des Tritts liegt zwischen Kalb und Alttier. Deshalb handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Schmaltier.

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